Das Leben in Fülle

So erscheinen mir die vergangenen Tage.

Gestern war er, der letzte Arbeitstag in der „alten“ Firma. Schreibtisch und Schränke sind ausgeräumt, der Staffelstab ist übergeben. Aber „frei“ wollte ich nicht machen. Es gab viel zu tun.

Den ganzen Tag durfte ich das „neue“ Leben in vollen Zügen genießen. Ich bin sehr dankbar für die vielen Dinge, die ich heute ohne Streß und Hetze astrein auf die Reihe kriegen  konnte.

Gleich morgens ging ich in den zukünftigen SCM Shop Fallersleben und nahm mir die Wände vor. Zwar hatte der Vorgänger gestrichen und „renoviert“, aber wie es meistens so ist, wenn man eigentlich weg will – die Qualität der Arbeit läßt durchaus noch Steigerungspotential zu. (um es einmal positiv auszudrücken)
So entfernte ich übertünchte Nägel und Kabelschellen, kratzte hier und da Farbnasen vom Putz und machte mich mit dem Staubsauger über die Heizkörper her. Vermutlich hat der eine oder andere jetzt sofort ein Bild von dieser Arbeit im Kopf, oder? Staubig war es auf jeden Fall.

Am späteren Vormittag bekam ich Besuch von meinem Verlagsvertreter und wir gingen ein paar Dinge durch. Anschließend informierte ich mich im örtlichen Fachhandel über Reinigungssysteme, d.h. fahrbare Wischeimer mit Wischmops. Watt mutt, datt mutt.

Nach einem Gespräch mit meinem Steuerberater – seine Kanzlei ist gleich neben dem Laden, wir sind also Nachbarn – begann ich mit der Verspachtelung der Wände und arbeitete soweit ich kam, d.h. bis zum Mittagessen.

Die Mittagsmahlzeit war, wie immer, wenn meine liebe Ilona kocht, ausgezeichnet. Und da ich ja offiziell Urlaub habe, gönnte ich mir noch ein halbes Stündchen Mittagsschlaf.

Dann ging es am Schreibtisch weiter. Aus meiner virtuell erstellten Einrichtungsplanung (Google Sketchup ist echt klasse!) entwickelte ich meine Einkaufsliste für die Möbelbesorgung. Zwar hatte ich das für die Finanzplanung schon einmal alles getan, aber so eine Planung „lebt“ eben. Es gab einige Veränderungen und eine Aktualisierung war erforderlich.

Die Arbeit ging rel. schnell von statten, aber dafür völlig reibungslos 😉 So machten wir uns noch auf den Weg in den Baumarkt und besorgten Materialien, die in den nächsten Tagen benötigt werden. Alles war vorrätig. Der Preis stimmte. Klasse.

Auf dem Rückweg schauten wir noch kurz bei Feinkost Aldi rein. Dort schlich ich schon seit einigen Wochen um einen 20″ Monitor für 99,99 Euro herum. Der Preis war soweit ok. Doch war ich mir noch nicht ganz im Klaren gewesen, ob ich ein Komplettsystem für einen weiteren Büro PC kaufen sollte oder ihn mir selbst aus Komponenten zusammenstellen sollte. Der Preis spielt nun einmal eine Rolle.
Ich hatte mich für die Komponentenvariante entschieden und deshalb versuchte ich es einfach noch mal bei Aldi. Oft sind diese Geräte nach ein paar Wochen ja wieder verschwunden oder schlicht und einfach verkauft. Schon lange mache ich mir nicht mehr den Kopf heiß, weil ich irgendetwas „unbedingt“ kaufen muss, weil es ja soooo günstig ist und „das Schnäppchen“ schechthin darstellt. Wir sagen uns: wenn der Herr dieses oder jenes für uns vorgesehen hat, dann brauchen wir uns darum keine Sorgen zu machen. Dann wird es so lange dort im Geschäft stehen, bis wir kommen und es kaufen.
Wir gingen in den Laden. Ich nahm den noch vorhandenen Monitor aus dem Verkaufskorb, freute mich über den neuen Preis von 79,00 Euro, wir bezahlten und fuhren heim.

Was soll ich noch sagen? Zufall? – Näääääähhhh!

Das sind die offenen Türen, die wir seit Monaten erleben dürfen.

Diese „kleinen“ Dinge des Lebens sind es, an denen ich wirklich merken kann: Du hast das Leben in Fülle!

Sagt, was ihr wollt. Ich find das einfach toll! (fast hätte ich das Wort mit „g“ geschrieben 😉 )

Bis zum nächsten Mal!

A. K.

künftiger Inhaber einer wunderbaren christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt
.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.