Sauber, sauber…

nun können wir demnächst mal wieder richtig „klar Schiff“ im SCM Shop Fallersleben machen.

Zwar sind die wirklich staubigen Arbeiten abgeschlossen, aber vereinzeltes Bohren oder Sägen macht halt auch Staub und Schmutz. Heute habe ich es endlich geschafft, ein „ordentliches“ Wischsystem zu erwerben. Ich schlich schon lange um eines herum, das es hier am Ort zu kaufen gab. Da ich jedoch das Komplettsystem kaufen wollte, dachte ich mir, es wäre sinnvoll mit dem Geschäftsinhaber darüber zu sprechen. Heute „erwischte“ ich ihn endlich mal persönlich und wir schnürten ein „rundes Päckchen“. Nun brauche ich nur noch jemanden, der das Teil bedienen kann und willens ist, 220 qm Fliesen zu wischen. Na, findet sich ein „Mobber“? 😉

Heute früh half mir Vater kurz beim kleinen Verkaufstresen. Eine Verkleidung musste noch einmal geschnitten werden, das geht allein nur sehr schlecht. Danach werkelte ich den ganzen Tag (fast) ungestört vor mich hin. So schön, wie Hilfe ist, so schön kann es auch sein, für sich und im eigenen Tempo zu arbeiten. So geschah es heute einmal wieder. Das macht viel Spaß.

Ich richtete die Regalwände aus und sicherte sie. Dann konnte ich endlich mit der Montage der selbstentworfenen CD/DVD Gondeln beginnen. Leider musste ich zwischendurch dann doch noch einmal Material besorgen, denn ich disponierte den Zusammenbau kurzerhand um. Theoretisch sieht vieles schick aus, doch in der Praxis kommen dann andere Herausforderungen auf einen zu. Doch mit Hilfe der freundlichen Bedienung im örtlichen Eisenwarenhandel konnten wir alle von mir benötigten Kleinteile zusammenstellen und ich konnte loslegen. Bis um halb sieben hatte ich dann die beiden Untergestelle aus 8 Möbelmodulen und die erste Pyramidenhälfte zusammengebaut. Bisher sage ich: „Das wird funktionieren!“ Als hätte es ein „Profi“ entworfen. 😉

Der Wermutstropfen des Tages: die Telekom.

Schon gestern wartete ich auf einen Monteur, der Telefon und Internet anschließen sollte. Ich war deshalb den ganzen Tag im Shop und vormittags sogar zu dritt bei ständig offenen Türen. Da gestern niemand kam, war ich mir nicht mehr sicher, ob ich vielleicht den Tag verwechselt hatte und man käme deshalb heute. – Bis 13.00 Uhr sah ich niemanden, der nur annähernd danach aussah, als wäre er in der Lage die erforderlichen Telekommunikationsarbeiten auszuführen.

Also rief ich bei O2 an, um nach dem Stand der Dinge zu fragen. Ich fragte die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung, was meine Unterlagen über den Lieferzeitpunkt meines DSL- und Internetanschlusses aussagten. Sie meinte, der Termin wäre der 13.07.2011. Nachdem ich sie auf das heutige Datum, den 14.07.2011, hingewiesen hatte und nebenbei erwähnte, dass mein DSL- und Internetanschluß bislang nicht installiert worden war, verstand sie augenblicklich den Sachverhalt und forschte in den Tiefen ihres Datenspeichers nach weiteren Informationen.
Sie wurde nach sehr kurzer Zeit fündig und teilte mir mit, dass man von der Telekom eine Nachricht bezüglich der Kundendaten erhalten hätte. Der Mitarbeiter der Telekom konnte unter der angegebenen Adresse den Kunden nicht ausmachen. Wie schade.

Also wenn ich einen Telefonanschluss montieren sollte und käme an die angegebene Adresse, fände zwei Klingelschilder vor, die den Namen meines Kunden nicht enthielten, ich müsste aber an Schaufenstern vorbeigehen, hinter denen wie wild gesägt und gehämmert wird: ich glaube ich wäre auf die Idee gekommen, dass der neue Telefonanschluss ja vielleicht zu dem Laden gehört. Kurz ans Fenster geklopft oder durch die offene Tür gegangen. Mund aufgemacht und gefragt…

Ok, ok. Einfacher ist es natürlich, den Wagen abzustellen, an den eben erwähnten Schaufenstern vorbeizugehen, auf die Klingeln an der Haustür zu schauen, den Kunden nicht zu finden, wieder an den Schaufenster vorbei zum Wagen gehen und wegzufahren. – Mir doch egal.

Nun gut, ich will nicht ungerecht sein. Vermutlich fehlte dem Mann der Zusatz „SCM Shop“ auf dem Auftrag, dann wäre es vielleicht klarer gewesen. Immerhin wurde mir nun der 22.07.2011 als nächster Termin avisiert (vorbehaltlich der Bestätigung). Somit wären wir dann immer noch VOR dem 01.08.2011 in der Lage zu telefonieren. Knapp, wie so vieles in den letzten Monaten, aber immer noch rechtzeitig. – Hoffen wir das Beste.

Dabei fällt mir eben noch eine kleine Anekdote im Zusammenhang mit Telefongesellschaften ein. Als ich vor einigen Wochen den Vertrag mit O2 TELEFONISCH klar machte, fragte man mich nach meinem vollständigen Vor- und Zunamen, so wie er im Personalausweis stehe. Ich gab korrekt „Andreas Richard König“ an. Einige Tage später erhielt ich eine Auftragsbestätigung auf den Namen „Andreas Richert König“. Ich hatte sowieso noch etwas mit O2 zu klären und rief an. In diesem Zusammenhang warf ich dann noch zum Schluss des Telefonates ein, dass mein zweiter Vorname falsch abgedruckt worden sei. Man möchte das doch bitte ändern. – Nein, das ginge nicht so einfach. Ich möge doch bitte kurz meinen Personalausweis kopieren und an eine bestimmte Nummer faxen. Nur telefonisch könne man da „leider“ gar nichts machen. Ich wies darauf hin, dass es sich doch offensichtlich nur um einen Verstehens-/Schreibfehler handele und es den Vorname Richert nicht gäbe. Nein, das ginge leider nicht.

Bis heute bin ich für O2 Herr Andreas Richert König. Hauptsache ich muss nicht irgendwann meinen Ausweis ändern lassen, wenn ich eine zusätzliche SIM Karte bestelle und ich mit meinem Personalausweis nicht übereinstimme….

Bis demnächst!

A. K.

Inhaber einer bald öffnenden, wunderbaren christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt.

3 Responses

  1. Sonja sagt:

    Hahahaha, ist ja wieder klasse geschrieben! Ich liebe deinen Humor! Hoffentlich klappt alles weiter wie bisher.
    lg

  1. 19. Juli 2011

    […] Sauber, sauber… […]

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