Wir kriegen was wir brauchen…

…wenn wir darum bitten.

Es ist wunderbar, immer wieder diese Erfahrung machen zu dürfen.

Gestern war mal wieder einer dieser „Hammertage“. Die Arbeit schien kein Ende zu nehmen, dauernd kam etwas dazwischen und was man anpackte, war ein Griff ins Klo. (Entschuldigung. Es ist zwar ein harter Ausdruck für einen christlichen Blog, aber es trifft die Sache auf den Kopf – also den Nagel. – Quasi…) 😉

Und das Ende vom Lied: man geht völlig fertig nach Hause und kommt gar nicht richtig zum Abschalten, weil die vielen liegengebliebenen Dinge sich vor einem Auftürmen wie Hackfleischbällchen auf dem Buffetteller eines deutschen all-inclusive-Touristen auf Malle.

Schön ist das wahrlich nicht. (Beides übrigens, das Übermaß an Arbeit und das Auftürmen auf Buffettellern.)

Das hat dann noch einen unruhigen Schlaf zur Folge und eh man sich versieht, ist man mitten in der Nacht hellwach. Und was macht der Kopf dann? – Richtig: er fährt die Maschine hoch. Ganz wie Windows im Ruhezustand. Zwar ist nach Aussen hin alles ruhig und abgeschaltet, aber sobald man den Knopf drückt, ist der gesamte Hauptspeicher sofort wieder mit dem Stand vor der Abschaltung aktiv. Mal relativ zur Tageszeit (02:45 Uhr) betrachtet, sogar hyperaktiv. Wer braucht so was?

Wieder richtig: niemand!

Ich auch nicht.

Aber ich habe es in der vergangenen Nacht trotzdem erlebt. Und dann fängt die Festplatte das Rattern an und die inneren Lampen in der Denkzentrale gehen an, irgend jemand schmeisst die Kaffeemaschine an und die Coffeinproduktion wird gestartet. – Also im übertragenen Sinn gesprochen. Real gesehen: ich wurde wach und war „voll da“.

Wer so etwas kennt, weiss wie frustrierend es ist, nicht einschlafen zu können, weil einem die wildesten Sachen durch die Kopf gehen, die alle noch erledigt werden müssen – unbedingt. Oder die schon längst überfällig sind. Und überhaupt, wie soll man das alles nur wuppen. Bin ich Clark Kent?

Und dann kommt dieses Gefühl, als stehe man am Fuß eines schlammigen Berghanges bei strömendem Regen und schaut nach oben. Langsam schieben sich die Erdmassen in Richtung Tal und man sieht schon die Schlammasse(l)n über sich zusammenbrechen.

Wieso wartet man eigentlich immer erst so lange? Wir Christen haben doch für solche Situationen den stärksten Verbündeten, den es gibt: Jesus Christus!

„Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid!“

Immer wieder gelesen – und immer wieder nicht kapiert. Typisch Mensch (Mann)!

„Ich schaff das schon irgendwie. Ging ja immer. Muss nur noch mal richtig Gas geben!“

…und dann klemmen die Bremsen und man rast und rast und rast – und kommt nicht zum Stehen (zur Ruhe).

So ging es mir heute Nacht.

Doch, Gott sei Dank (wem sonst?) kam mir die Erkenntnis wieder: „Du hast einen Verbündeten! Sprich ihn an! Du musst das nicht alles selber machen. Kriegst du doch nicht alleine hin!“

Und nach einem ausgiebigen Gespräch mit meinem Herrn Jesus Christus, in dem er mein ganzes Gejammer anhören musste – wurde ich ruhig.

Phantastisch! Ach nein, heute heisst das ja „Fantastisch“, oder? (Da bekomme ich immer Durst beim Schreiben 😉 )

Ich konnte noch eine Weile dösen. Die Gehirnzentrale hatte die Hyperaktivität eingestellt. In der Kaffeemaschine wurde nur noch coffeinfrei ausgeschenkt und die Lampen wurden gedimmt. An Schlafen war zwar nicht mehr zu denken, aber die Ruhe war wieder hergestellt.

So entschloss ich mich aufzustehen und war dann schon um halb sieben im SCM Shop Fallersleben, gerade als der Fahrer des Bücherwagendienstes ein Päckchen bringen wollte.

Bis zur Öffnung des Shops konnte ich meine Aufgaben ordnen und in eine Reihenfolge bringen. Ich konnte Dinge, die am Vorabend einfach liegengeblieben waren, erledigen und habe dann den ganzen Tag zwar immer noch stramm durchgearbeitet; aber mit einem entscheidenden Unterschied zu gestern: ich war ruhig! Die Arbeit war nicht weniger geworden. Aber ich konnte, dank dieser inneren Ruhe, die mir geschenkt wurde, alles genauso angehen, wie man einen Elefanten verspeisen würde: Biss für Biss. – Also im übertragenen Sinn: immer schön Eines nach dem Anderen.

Und so verging der Tag ohne Stress und ohne Langeweile. Ich habe die ersten großen Bestellungen des Jahres zusammenstellen und an die Lieferanten abschicken können, ich hatte nette Kontakte mit meinen Gästen, war sogar zwischendurch kurz zuhause, um mir Schokolade zu holen (die gute Christine war ja den ganzen Tag im SCM Shop) und zu guter Letzt, konnte ich sogar noch einen Newsletter erstellen und versenden. So ist jetzt alles für kommenden Freitag / Samstag vorbereitet und wir werden wieder volle Regale habe (wenn DHL mitspielt!)

Da fällt mir eben noch unvermittelt das alte Kirchenlied ein:

Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist Er erhöht!
Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet.
Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht,
wenn wir nicht zu Ihm uns wenden und Ihn suchen im Gebet!

Tja. Besser lässt sich dieser Tag gar nicht beschließen.

Dennoch ein kurzer Hinweis (als kleine Wiederholung für alle, die es noch nicht mitbekommen haben)

Zum Schaltjahr 2012 habe ich mir noch ein weiteres Gewinnspiel ausgedacht:

Alle Kassenbons des SCM Shop Fallersleben mit einem Gesamtbetrag von mind. 15,00 Euro, die in der Zeit vom 02.01.2012, 09.00 Uhr bis 29.02.2012, 18.00 Uhr erzeugt worden, nehmen an unserer großen Schaltjahresverlosung teil. Unter allen genannten Kassenbons, werden wir zwei Tageskarten für die Leipziger Buchmesse und 20 Einkaufsgutscheine verlosen. Wer also seinen Kassenbon auf der Gewinnerliste im SCM Shop Fallersleben findet und vorlegt, hat schon gewonnen! :-)

Viel Erfolg!

Unseren aktuellen Veranstaltungsflyer für das 1. Quartal 2012 könnt ihr euch hier direkt als PDF herunterladen.

So, das war es mal wieder. Jetzt noch ein bisschen Lesen und dann: Gute Nacht Welt.

Bis demnächst!

Andreas

Inhaber DER christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt. Fallersleben, Bahnhofstr. 10. Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sa 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Tel. 05362 126280

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.