Das Haus an der Küste

Bekanntlich sagt das Sprichwort, dass es irgendwann das erste Mal ist.

Und so soll es auch heute für mich „das erste Mal“ sein: eine Buchbesprechung will er fabrizieren! Dann schauen wir mal, was dabei heraus kommt. Wie immer, wenn ich anfange einen Blogbeitrag zu schreiben, ist es spannend und niemand weiß, was am Ende dabei wirklich herauskommt.

Zum Buch – Klick auf das Bild

Das Haus an der Küste“ von James L. Rubart. soll mein erstes Besprechbuch sein. Erschienen ist es am 11.01.2012 bei Gerth und zu erhalten im SCM Shop Fallersleben oder online direkt hier.

Eigentlich kann Micha Taylor vollauf zufrieden sein. Ihm gehört ein börsennotiertes Softwareunternehmen, er hat eine Freundin, ein tolles Penthouse und ihm steht die Welt offen. Und wie es auch im „richtigen Leben“ oftmals so ist: Das sind die Dinge, die jeder sehen kann, die man wahrnimmt. Doch hinter der Fassade sieht es noch ganz anders aus. Da ist ein alter Konflikt zwischen ihm und seinem Vater, der frühe Tod der Mutter. Alles schon weit weg und nicht zu ändern, das eine wie das andere.

Eines Tages erhält er von einem ihm unbekannten Großonkel ein Haus geschenkt. Micha entschließt sich, dieses „Haus an der Küste“ an einem Wochenende in Augenschein zu nehmen und ist verblüfft welch eine Prachtvilla ihm der, von seinem Vater verabscheute, Onkel Arnie hat bauen lassen. Extra für ihn! Und ihm gefällt das Haus.

Das erste Mal seit langer Zeit genießt er sogar die Abwesenheit von seiner Firma. Dann geschehen merkwürdige Dinge. Er fühlt sich seltsam wohl in diesem Haus, so als wäre es tatsächlich nur für ihn gebaut worden. Er entdeckt Räume in dem riesigen Gebäude, die er zuerst gar nicht wahrgenommen hatte und die etwas mit ihm und seiner Vergangenheit zu tun  haben.

Immer öfter fährt er am Wochenende in dieses Haus, wird von diesem fast magisch angezogen und schließlich verlegt er sogar seinen Arbeitsplatz „vorübergehend“ dorthin. Sein Leben, das er bisher völlig unter Kontrolle hatte, entgleitet ihm zusehends. Dinge geschehen, die eigentlich gar geschehen durften und immer wieder entdeckt er neue Räume in seinem Haus.

Es fällt mir schwer, nun nicht noch weiter zu erzählen, aber ich will nicht die ganze Geschichte vorwegnehmen. James L. Rubart gelingt es jedesfalls ganz vorzüglich den Leser „bei der Stange“ zu halten. Mir ging es jedenfalls so, dass ich wissen wollte, was wohl als nächstes seltsames in Micha Taylors Leben geschehen würde und wohin die ganze Sache führen würde. Das fesselt und ist spannend.

Mein Fazit:

Ich freute mich sehr über  das „Haus an der Küste“, da es seit langer Zeit das erste Buch war, dass ich mal wieder in Ruhe und rel. am Stück durchlesen konnte. Die Aufbauphase im SCM Shop hatte es bis dahin nicht hergegeben. Aber nun ist es soweit, dass auch ich zum Buchcoach werden kann.

Im „Haus an der Küste“ geht es um Freiheit. Freiheit sein Leben zu gestalten. Freiheit seine eigenen Prioritäten zu setzen. Freiheit Entscheidungen für sich zu treffen. Und um die Freiheit, diese selbstgesetzten Prioritäten zu überdenken, gründlich durchzumischen und umzustoßen.

Und es geht um die Folgen, die unsere Entscheidungen für unser Leben und für das Leben anderer hat.

Ich weiß, das klingt vielleicht etwas abstrakt, es wird im Buch aber alles konkret angesprochen. „Das Haus an der Küste“ ist meiner Meinung nach ein ausgewogenes Buch, mit einer interessanten und neuen Geschichte. Es ist gut geschrieben, lässt sich leicht lesen, ist spannend, unterhaltsam und regt zum Nachdenken über den Glauben, das Leben und was wir (manchmal) daraus machen (können) an.

Für mich ist es wirklich ein Toptitel des Frühjahres 2012.

Bis demnächst!

Andreas

Inhaber DER christlichen Buchhandlung im Großraum Wolfsburg, Gifhorn, Braunschweig, Helmstedt. Fallersleben, Bahnhofstr. 10. Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sa 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Tel. 05362 126280

P.S. Nicht vergessen: Am Donnerstag, 12.04. um 19.00 Uhr stellt Antje Rein bei uns ihr neues Buch „Frau sein in jeder Beziehung“ vor. Noch sind Plätze frei… 😉

3 Responses

  1. Mandy sagt:

    Ich grüße Dich Andreas.

    Das hast Du gut und zusammenfassend geschrieben. Danke.

    Ich hatte begonnnen zu lesen und dachte mir schon „Oohoho, der schreibt sowas zum ersten Mal, hoffentlich verrät der nicht alles!“

    Hab zögerlich doch weitergelesen, weil ich neugierig war. Ich lese dieses buch nämlich gerade und habe es erst zu einem Viertel geschafft.

    Danke, dass du nichts verraten hast – als das was der Buchdeckel schon hergibt.

    Mach mal weiter so Buchrezensionen – die find ich immer ganz sinnvoll.

    Alles Gute für Dich! Grüße aus Mooooonnhem!
    Mandy

  2. Andreas sagt:

    Das war auch die Herausforderung: über das Buch schreiben und trotzdem nicht (zu viel) zu verraten 🙂

    Aber ist ja alles auch subjektiv.

    Guts Nächtle 🙂

  1. 7. Juli 2014

    […] Auf “Das Vermächtnis des Zimmermanns” hatte ich schon sehnsüchtig gewartet, nach dem ich bereits das Vorgängerbuch des Autoren James L. Rubart “Das Haus an der Küste” verschlungen hatte (Buchbesprechung HIER). […]

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