Unfertig

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„Boppi“ ist vielen von Euch ja vielleicht schon aus dem Internet bekannt.

Die vielen kleinen Impulsvideos, die er locker und flockig als Leiter von Campus für Christus Schweiz auf Youtube hochlädt, haben schon eine treue Fangemeinde gefunden.

Gerade auch im süddeutschen Raum schafft er es immer wieder, große Säle zu füllen. Obwohl das für ihn auch schon eine Herausforderung ist. Denn wer immer viel gelobt und gebauchpinselt wird, der muss aufpassen, das er „geerdet“ bleibt. Aber wenn der „große Redner“ nach einer Veranstaltung wieder im trauten Kreis seiner überwiegend weiblichen Familie ist und er die Nase über den Windeleimer hängen „darf“, kommt die „Erdung“ dann ganz von alleine.

Das ist nur eine von vielen kleinen privaten „Anekdötchen“, die Andreas Boppard in sein Buch „Unfertig“ einfließen lässt.

Aber gerade sie sind es, die dieses Buch, entgegen dem vielleicht etwas trocken wirkenden Untertitel „Jesusnachfolge für Normale“, zu einem immer wieder höchst amüsant zu lesendem Buch machen.

Dabei ist Andreas Boppard bei der Aufarbeitung des Themas durchaus ernsthaft und alles Andere als oberflächlich.

„Wir Christen“ schlagen uns ja oft damit herum, dass wir irgendwie „unvollkommen“ sind und gern besser wären. Das macht uns Streß. Unnötigerweise. Denn nach der Bekehrung, wenn „Christus in uns“ ist, dann muss dieser Christus wachsen und der „alte Adam“ muss kleiner werden.

Wachstum ist aber ein Prozess und kann nicht auf Knopfdruck bis zur Perfektion erfolgen. Also ist Geduld angesagt. Etwas, dass wir auch gern von Gott „einfordern“ und dann möglichst „plötzlich“… Und wir wissen: Geduld braucht Zeit.

Und bis dahin sind wir halt noch „Unfertig„.

Lesenwertes Buch zum Thema und durch den lockeren und humorvollen Schreibstil gut zu lesen.

Bis demnächst!

Andreas

 

 

 

Unfertig Book Cover Unfertig
Boppart, Andreas
Sachbuch
SCM
Dezember 2015
Gebunden
240

Ist das Leben als Christ wirklich abenteuerlich, radikal und bedeutungsvoll? Andreas Boppi Boppart findet, dass immer mehr Christen eine Art Kuschelglauben leben, ohne etwas zu bewegen. Seine These lautet: Viele lassen sich nicht auf das Abenteuer der Nachfolge ein, weil sie auf ihre Unfertigkeit sehen - ihre Ecken, Kanten und Schwächen - und sich dadurch ausbremsen lassen. Er ermutigt dazu, ein Ja zur eigenen Begrenztheit und Sündhaftigkeit zu finden, gleichzeitig aber daran festzuhalten, dass Gott im Leben Dinge verändern kann und will - und vor allem auch durch uns! Entspannend und herausfordernd: Jesusnachfolge für Normale!

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